Unser Programm 2. Halbjahr 2016




Wein und Kultur - Wanderung

Wein– und Kulturwanderung auf dem Weinwanderweg „Schwarzerde“

Wein, Köstlichkeiten und Kultur im Weinberg Großkarlbacher Winzer schenken am Wegesrand ihre Weine aus und verwöhnen mit kleinen Köstlichkeiten. Unterwegs gibt es Kunst und kulturelle Beiträge zur Weinkultur, Wissenswertes zu Landschaft, Reben und Wein, zur Geschichte des Großkarlbacher Weinbaus und noch viel mehr. Freuen Sie sich auf Bildhauer und Maler, auf Dichter und Lesungen in den wundervollen Weinbergen Großkarlbachs. Eine Kooperation mit der Gemeinde Großkarlbach und der Bauern- und Winzerschaf.

www.grosskarlbach-kultur.de


Zum Abschluss der Wanderung feiern wir in der Rheinmühle mit Wein und Essen aus der Sieben Mühlen Küche, guter Laune und mit Kunstwerken von Stefan Still.

  • So 4. September Wanderweg 11—17 Uhr
    Rheinmühle ab 15 Uhr
    Information z.B. an der Alten Dorfmühle, Kändelgasse 1, am Bürgerhaus und am Wiesenparkplatz Laumersheimer Straße




Kunst im Kulturtreff Altes Rathaus

„Gratwanderungen“

Kurt „ADAM“ Arnold: Malerei und Skulptur

Wer von Bildern ganz Anderes erwartet: den fremden und verfremdenden Blick auf noch nicht Gesehenes, noch nicht Wahrgenommenes, auf Überraschendes und Überwältigendes, der wird auf seine Kosten kommen. Arnold schafft eine neue ästhetische Bild-Wirklichkeit, die eigenen Gesetzen gehorcht. Der Mensch steht freilich im Mittelpunkt, bei seinen Bildern wie seinen Skulpturen. Es sind Abstraktionen, die ihre Gestalt mehr andeuten als dass sie sie nachahmen.

(www.kurt-adam-arnold.github.io/kurt-adam-arnold/)

  So 11. September, Vernissage 11 Uhr (Eintritt frei)

Altes Rathaus, Kändelgasse 4

  • Die Ausstellung ist geöffnet am Tag der Vernissage und vom 18.9. bis 2.10. sonntags von 14 - 16 Uhr oder n.V.




Kunst im Kulturtreff Altes Rathaus

„Licht und Farbe“

 

Emil Szymannsky

 

Zu Ehren des Frankenthaler Künstlers Emil Szymannsky (1903-1083) präsentiert der Sieben Mühlen Kunst-und Kulturverein Großkarlbach e.V. vom 9.-30. Oktober 2016 in Zusammenarbeit mit dem Sohn des Künstlers Rainer Szymannsky eine Ausstellung mit dem Titel: „ Licht und Farbe“ die einen interessanten Einblick in die Malauffassung des Maler und Grafiker ermöglichen. 

Emil Szymannsky gehört zu der zweiten Generation der Pfälzer Künstler, die in der expressiven Malweise arbeiteten. „Maler sein bedeutet glücklich sein im wahrsten Sinne, denn jede geliebte Tätigkeit  bedeutet Glück „ Mit dieser Lebensphilosophie besuchte er die Kunstgewerbeschule in Mannheim, studierte in Karlsruhe, sowie in München und wurde hier für seine besonderenLeistungen zweimal mit dem Akademiepreis der bayerischen  Landeshauptstadt ausgezeichnet.

Studienreisen führten Ihn nach Frankreich, Holland, Italien und Österreich. Die Begegnung mit der europäischen Kultur und die daraus entstandene künstlerische Emanzipation ließen den jungen Künstler zu einer eigenständigen „Persönlichkeit“ heranwachsen. Seine Werke befinden sich heute in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Frankenthal war seine Heimat, hier hatte er seine Familie und Freunde, sein künstlerisches Umfeld, sowie die Menschen die ihn ein ganzes Leben lang begleitet und gefördert haben.

Er liebte die Weite der vorderpfälzischen Landschaft, die Dörfer, die gelben Kornfelder, die Pappeln am Fuchsbach, die Auwälder am Rhein, die  Schleusen am Kanal, die Bäche und Seen mit ihren Wasserspiegelungen, die Gebärden der Abendwolken mit dem feurigen Abglanz der sinkenden Abendsonne und das Dunkel der aufsteigenden Nacht, die seine Phantasie beflügelt haben. Doch das Bild des Menschen stand immer im Mittelpunkt mit all seinen Bewegungen und Emotionen. Familienbilder und Szenen aus dem Alltag, insbesondere aus der Industrie nehmenin seinem Schaffen einen eignen Stellenwert ein.

Der Künstler gehörte zeitlebens regionalen Vereinigungen an, nahm an dem künstlerischenGeschehen seiner Vaterstadt Anteil und wurde von seinen Mitbürgern respektiert und verehrt. Zahlreiche Einzel- und Ausstellungbeteiligungen im In-und Ausland haben ihm hohe Wertschätzungen und Beachtungen eingebracht, die bis heute erhalten geblieben sind, sodass er zu den anerkannten Künstlern gezählt werden kann.

  • So 9. Oktober Vernissage 11 Uhr (Eintritt frei)
    Altes Rathaus, Kändelgasse 4
    Die Ausstellung ist geöffnet am Tag der Vernissage und vom 16.10. bis 30.10. sonntags von 14 - 16 Uhr oder n.V.




Rhythmus-Kabarett im Alten Weingut

Der Hahn dreht auf

- was den Mann im Innersten bewegt"

 

Volker Heymann

Mit seinem Loop-Gerät singt und rappt sich Volker Heymann als Vogelexperte in die Herzen der Zuschauer und verblüfft die Zuschauer mit perfektem Beatboxing und Breakdance. Und dabei wird die endlose Suche nach der richtigen Frau sprachakrobatisch virtuos und gnadenlos komisch zur Schau gestellt.

Das, was Volker Heymann von anderen Kabarettisten unterscheidet, ist sein rhythmischer Umgang mit der Sprache und dem Körper. Satirische Percussion. Hochmusikalisch, lustvoll, aber immer mit dem verschmitzten Blick auf die bewegenden Themen des Lebens. Rhythmus-Kabarett eben!

In diesem Programm spielt er einen Vogelkundler, der auf dem Hochseil der Sprachakrobatik herumturnt! Bei seinen gefiederten Freunden fühlt er sich wohl. Mit Menschen hat er es nicht so. Vor allem mit dem weiblichen Geschlecht hakt es gewaltig. Erregt berichtet er über seine haarsträubenden Balz-Versuche, die regelmäßig im Chaos enden.

Volker Heymann zelebriert die kleinen Widersinnigkeiten des Lebens. Mit chirurgischer Präzision analysiert er den alltäglichen Kampf um Liebes- und Lebensglück und kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen. 

Kleinkunstpreis Baden-Württemberg (3.Platz) 1998

Gewinn des Reinheimer Satirelöwen (Ensemble) 2005

Rostocker Koggenzieher in Bronze (Ensemble) 2006

Herborner Schlumpeweck (Ensemble) 2010

zweimal vorgeschlagen für den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 und 2014
hier ein prämierter Kurzfilm  https://www.youtube.com/watch?v=hs_PKCDK938

Heymann kam 1991 nach Mannheim, wo er drei Jahre als Schauspieler beim  Nationaltheater engagiert war. Dort schrieb und spielte er die legendäre  „Ideenschaukel“, für die er 1998 den Baden-Württembergischen  Kleinkunstpreis bekam (3.Preis). 2004 gründete er mit Madeleine Sauveur  und Clemens Maria Kitschen das Kabarett-Trio „Mannheimer Kulturknall“,  mit dem er seit über zwölf Jahren das Deutsche Publikum  mit ungewöhnlicher Wortakrobatik und witzigen Dialogen beglückt.  Er schrieb auch die Komödie „Dinner for one – wie alles begann“ (bei Suhrkamp verlegt), die von etlichen Theatern in ganz Deutschland nachgespielt wird.   Er verfasste Texte für Bülent Ceylan, für die ARD-Sendung SketchUp mit Christoph Maria Herbst und für die Telenovela „Verliebt in Berlin“. Und er schreibt aktuell für das  Kabarett Dusche und die Weinheimer Spitzklicker. Für letztere arbeitet  er seit zehn Jahren ebenfalls als Regisseur. Seit 2013 wohnt er in Rödermark.   

Seine Kurzfilme sind in vielen Deutschen Kinos zu sehen und haben bereits  mehrere Preise eingeheimst. Zweimal „Prädikat besonders  wertvoll“ und zweimal für den Deutschen Kurzfilmpreis vorgeschlagen.  Nach 15 Jahren Auftritten mit Bühnenpartnern bringt er mit „Der Hahn dreht auf“ endlich wieder ein Soloprogramm auf die Bühne.  Musikalisch, rhythmisch, gut.

www.volker-heymann.com

  • Sa 22. Oktober 20 Uhr (14 Euro / 12 Euro für Mitglieder)
    Altes Weingut, Hauptstr. 23




Musik im Alten Weingut

„Und diesmal im Trio“

Kieran Halpin, Gitarre, Gesang
Manfred Leuchter, Akkordeon
Yogi Jockusch, Percussion

 

Zwei Lieblinge unseres Publikums versprechen einen ganz besonderen, stimmungsvollen Abend, und sie bringen noch einen der besten deutschen Perkussionisten mit. Man muss sie nicht mehr ankündigen, die Namen sprechen für sich. Lassen Sie sich ein auf ein Feuerwerk europäischer, ja kosmopolitischer Musik, angetrieben durch lebendige Perkussion.

www.sparito.de  
www.kieranhalpin.com

Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Sonntagskonzert

  • So 20. November - 18 Uhr 
    (14 Euro / 12 Euro )     
    Altes Weingut, Hauptstr. 23

 

 




Kunst im Kulturtreff Altes Rathaus

„3 in 1

Ingrid Merz

- Abstrakte, experimentelle Malerei
- Kleinplastiken
- Bilder zum Thema „Relax“

Die Künstlerin hat bereits mehrfach im Alten Rathaus ausgestellt, sie ist eines der künstlerischen Talente in unserem Verein. Ihre Präsentationen waren immer geprägt vom Fortschreiten im künstlerischen Prozess. Und so ist es auch dieses Mal. Freuen Sie sich auf ihre neuen Kleinplastiken und die experimentellen Acrylbilder in Kombination mit Asphalt-Lack.

(www.ingrid-merz.de)

  • So 20. November   Vernissage 11 Uhr  (Eintritt frei)
    Altes Rathaus, Kändelgasse 4
    Die Ausstellung ist geöffnet am Tag der Vernissage und vom 27.11. bis 11.12. sonntags von 14 - 16 Uhr oder n.V.




Erzählungen im Alten Rathaus

Plätzchenduft liegt in der Luft

Tanja Mahn-Bertha,
Erzählerin

Die Weihnachtszeit beginnt! Sitzen Sie mit uns gemütlich zusammen, lassen Sie uns Plätzchen tauschen und dabei frei erzählten Geschichten lauschen. Nach geheimem Rezept werden neue und alte Geschichten von der Erzählerin Tanja Mahn-Bertha zusammengemischt. Ein wenig sei verraten: sie sind gewürzt mit Herz, Verstand, etwas Besinnlichkeit und einer Prise Humor. Das Rezept für den richtigen Mann wird verraten und auch der Geheimtip für das perfekte Geschenk.

(www.wortzauber-zauberworte.de)

  • Fr 25. November
    20 Uhr  (8 Euro / 6 Euro )
    Altes Rathaus, Kändelgasse 4





Musik im Alten Weingut

 

„Pastorale“
- Europäische Weihnachtsmusik

Cassard

Christoph Pelgen und Johannes Mayr

Johannes Mayr und Christoph Pelgen haben sich auf die Suche gemacht nach Weihnachtsliedern unserer europäischen Nachbarn. In einer Gegenüberstellung zum eigenen Liedgut ist eine aufregende Zusammenstellung paneuropäischen Kulturguts herausgekommen. Ein melancholisches Chalumeau findet im filigranen Strich der Nyckelharpa einen Bruder im Geiste, Dudelsack und Akkordeon lassen einen staunen angesichts der Klangfülle, die vergessen lässt, dass hier nur zwei Musiker aufspielen, und nicht ein vielköpfiges Orchester!

Mit alten Melodien und Liedern aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Spanien... zelebrieren die beiden sympathischen Musiker mit tiefster Leidenschaft eine Hymne an die Nacht aller Nächte, ein dynamisches Klangfeuerwerk fernab von Krippen-Kommerz und adventlichem Einerlei! !

(www.cassard.de)

  • 3. Dezember- 20 Uhr 
    (14 Euro / 12 Euro )     
    Altes Weingut, Hauptstr. 23