Unser Programm 2. Halbjahr 2014




Kunst im Kulturtreff Altes Rathaus

„Farb-Form-Kompositionen“

Marianne Hinrichs (Malerei)

 

Malerin, Kunstpädagogin und Kunsttherapeutin Marianne Hinrichs aus Großkarlbach stellt ihre Werke aus. Hinrichs Bilder sind Farb-Form-Kompositionen, die aus der Inspiration der Schönheit des Zerfalls und der Liebe zur Farbe, in einer Metamorphose des Suchens, Verwerfens und Findens entstehen. Gebrochene und reine Farbflächen stehen in stiller Formkomposition zueinander. Materialien wie Holz und Sand geben den Kunstwerken ihren eigenen Charakter.

 

 

  •  So 14. September Vernissage 11 Uhr (Eintritt frei)
    Altes Rathaus, Kändelgasse 4

    Die Ausstellung ist geöffnet am Tag der Vernissage von 11 - 13 Uhr und vom 21. September bis 5. Oktober sonntags von 14 - 16 Uhr oder n.V.




Musik im Alten Weingut

„More than Klezmer“

Helmut Eisel & JEM

Helmut Eisel - Klarinette
Michael Marx - Gitarre, Stimme
Stefan Engelmann - Kontrabass

Klassik, Jazz, Swing oder Klezmer? Die Klarinette gilt quer durch alle Genres als das Instrument mit der facettenreichsten Klangfarben-Palette – und nie ist dies überzeugender bewiesen worden, als wenn Helmut Eisel sie spielt! Das nahezu unerschöpfliche Potenzial seines Instruments, Geschichten zu erzählen, zu schimp-fen, zu trösten, zu fauchen, zu lachen und zu weinen, fasziniert den in unterschiedlichsten Stilen beheimateten Musiker schon seit seiner Kindheit. Auf der Konzertbühne ist es Helmut Eisels vitales Anliegen, die Melange der Kulturen durch die Sprache der Musik ganz unmittelbar mit seinen Mitmusikern und dem Publikum zu teilen. "More than Klezmer", das neue Programm von Helmut Eisel & JEM, ist Klezmer im Dialog – zwischen den Stilen, zwischen den Zeiten, zwischen den Kulturen, zwischen den Musikern. Ein wichtiger Gesprächspartner in diesem Dialog ist Johann Sebastian Bach, der Helmut Eisel & JEM mit der Klarheit seiner musikalischen Sprache fasziniert und herausgefordert hat. Auf seine Fragen sucht und findet das Trio eigene, unkonventionelle Antworten und spürt dabei der Kraft des Gesangs und der inneren Stimme nach. Herzstück von "More than Klezmer" ist darüber hinaus "Phoenix", komponiert von Helmut Eisel im Auftrag Giora Feidmans zu Ehren der im Holocaust verfolgten und ermordeten Klezmorim. Feidman jedoch wollte ausdrücklich keine Trauermusik, sondern bat seinen Freund um eine Komposition, die das harmonische Miteinander unterschiedlicher Kulturen und ihre wechselseitige Inspiration verkörpern sollte. Der unverwechselbare Stil von Helmut Eisel & JEM basiert auf der langjährigen Zusam-menarbeit des Klarinettisten mit seinen kongenialen Partnern Michael Marx (Gitarre und Stimme) und Stefan Engelmann (Kontrabass). Die inspirierende Energie des Trios mündet immer wieder in humorvolle musikalische „Tongefechte“ und fesselt in intim-verträumten Balladen ebenso wie mit faszinierender Virtuosität und Präzision. Helmut Eisel & JEM – das sind Spannung, Spaß und Gänsehaut pur, unplugged und immer wieder einmalig. Denn „More than Klezmer“ passt in keine Schublade, sondern entfaltet ein schillerndes Klangspektrum zwischen Klezmer, Klassik und Jazz.

(www.helmut-eisel.de)

  • Sa 27. September 20 Uhr (14 Euro / 12 Euro für Mitglieder)
    Altes Weingut, Hauptstr. 23
                                   

     




Musik im Alten Weingut

"All is One - Songpoesie"

Allan Taylor

 

Allan Taylor ist einer der bedeutendsten Singer-Songwriter unserer Zeit. Mehr als 40 Jahre unterwegs, hat er eine große Zahl eindrücklicher und bedeutender Songs geschrieben. Er genießt international einen exzellenten Ruf als feinsinniger Poet, der in seinen Liedern, vorgetragen mit warmer, sonorer Stimme und begleitet von seinem eindrucksvollen Gitarrenspiel, die Lebenswelten der unscheinbaren Helden des Alltags festhält.
(www.allantaylor.com)
(www.stockfisch-records.de)

 

 

 

  • Sa 18. Oktober   20 Uhr  (14 Euro / 12 Euro für Mitglieder)
                              Altes Weingut, Hauptstr. 23




Kunst im Kulturtreff Altes Rathaus

„Wenn Gefühle in Bildern sprechen“

Aloisia Hartmeier

Bilder voller Lebensfreude, hervorgegangen aus der Lust am Malen und Gestalten. Aloisia Hartmeier versteht es, Emotionen in Farben und Linien zu gießen, sie lässt Gefühle in ihren Bildern sprechen. Aber es ist nicht nur die Lust am Malen, es geht der Künstlerin auch um Spiritualität und um die Einheit von Kunst, Mensch und Natur.
Die Laudatio hält Dr. Julia Vatter (Kunsthistorikerin)
(www.aloisia-hartmeier.de)

 

  • So 9. November  Vernissage 11 Uhr (Eintritt frei)
    Altes Rathaus, Kändelgasse 4
    Die Ausstellung ist geöffnet am Tag der Vernissage von 11 - 13 Uhr und vom 16. November bis 14. Dezember sonntags von 14 - 16 Uhr oder n.V.
 




Musik im Alten Weingut

„Groove Chanson“

Barth | Roemer

Ohrenschmaus mit Schnauze und Gehirn (doch Blues ist es nicht...)

Die beiden Künstler sind in Großkarlbach keine unbekannten, aber diesmal kommen sie, statt mit Get the Cat und Blues, mit Eigenem in deutscher Sprache. Seit über 10 Jahren begrooven die beiden auf den Bühnen deutschlandweit ihre zunehmend schneller wachsende Fangemeinde. Das Kölner Duo BARTH |ROEMER hat sich Zeit und Freiheit genommen, seine ganz eigene Schublade zu zimmern. Eingearbeitet wurde ein eigenwilliger, souveräner Mix aus Blues, Jazz, Singer/Songwriter und Chanson – eine Mischung, bei der sich der Hörer immer „irgendwie“ auf vertrautem musikalischen Terrain bewegt. Und dann doch wieder nicht. Zu viele Takte für Blues, zu wenig sophisticated für Jazz, zu groovend für Singer/Songwriter und zu deutschsprachig für Chanson. Ein kruder Mix, wie Sängerin Astrid Barth auch in dem Lied „Kein Blues“ unverblümt zugibt. – Ein kruder Mix? Oder: Groove Chanson! Auf dem Programm steht Eigenes in deutscher Sprache, gänsehauttreibend und hitverdächtig. Die ebenso wort- wie stimmgewaltige Sängerin Astrid Barth schreibt Texte, die plausibel erscheinen ohne zu dozieren, die tief empfunden sind ohne kitschig zu wirken. Sie wird niemals müde, ihre Zuhörer zum Anderssein und Mitdenken zu motivieren und hält über einen ganzen Abend hinweg jene seltene Spannung, mit der man eine Bühne elektrisieren kann. Sie wird von dem wunderbaren Gitarristen Philipp Roemer kontrapunktiert, dessen Grooves mit Leichtigkeit und Souveränität daherkommen, dessen Akkordreichtum dem seiner melodischen Einfälle gleichkommt, und der hin und wieder mit einer zweiten Gesangsstimme Glanzlichter setzt. Auch wenn das neue Album Groove Chanson erst seit dem 02. September 2013 offiziell erhältlich ist, so belegte es im August bereits als Neueinsteiger Platz neun der Liederbestenliste, schaffte es im September auf Platz sechs und stand im Oktober auf dem zweiten Platz. Im November 2013 erhielt die Produktion den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

  • Sa 15. November20 Uhr (14 Euro / 12 Euro für Mitglieder)
    Altes Weingut, Hauptstr. 23